Berufsgruppe
Website für Architekten und Ingenieurbüros
Bauherren, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber wollen sehen, was ein Büro gebaut und geplant hat. Für Architektur- und Ingenieurbüros ist die Website deshalb vor allem ein Werkverzeichnis. ARENJA IT-Solutions gestaltet sie so, dass die Projekte wirken und der Text sich zurücknimmt.
Die Berufsbezeichnung richtig führen
Die Bezeichnungen Architektin und Architekt, Innenarchitekt, Garten- und Landschaftsarchitekt sowie Stadtplaner sind geschützt. Führen darf sie nur, wer bei der Architektenkammer seines Landes in die Architekten- beziehungsweise Stadtplanerliste eingetragen ist; die Listen führen die 16 Länderkammern, nicht die Bundesarchitektenkammer.
Auf der Website steht die Berufsbezeichnung deshalb genau so, wie sie eingetragen ist, für jede Person im Team einzeln. Als reglementierter Beruf nennen eingetragene Architekten im Impressum außerdem Kammer, Berufsbezeichnung mit dem verleihenden Staat und die berufsrechtlichen Regelungen (§ 5 Abs. 1 Nr. 5 DDG). Für Ingenieurbüros gelten die Regeln der jeweiligen Ingenieurkammer; welche Bezeichnung Sie führen, geben Sie vor.
Projekte zeigen, Bildrechte klären
Jedes Projekt bekommt eine eigene Seite mit Fotos, Plänen und einer kurzen Beschreibung: Aufgabe, Ort, Leistungsphasen, Zeitraum. Die Bilder stehen groß in einem ruhigen Raster.
Die Fotos stammen oft von Fotografinnen und Fotografen. Für die Website brauchen Sie ein Nutzungsrecht, das die Veröffentlichung im Internet umfasst (§ 31 UrhG); der Urheber kann außerdem verlangen, als Urheber genannt zu werden (§ 13 UrhG). Klären Sie beides vor der Veröffentlichung und schicken Sie die Bildnachweise mit.
Das Büro sachlich vorstellen
Neben den Projekten zeigt die Website, wofür das Büro steht: Schwerpunkte, Arbeitsweise, Team und Standort. Wettbewerbe und Auszeichnungen stehen dort mit Jahr und Auslober, damit jede Angabe überprüfbar ist.
Öffentliche Auftraggeber achten bei Referenzen oft auf Kennwerte wie Fläche, Bauvolumen oder Leistungsphasen. Wo Sie solche Angaben machen, stammen sie aus Ihren Projektunterlagen; die Website zeigt sie in jeder Projektbeschreibung an derselben Stelle, damit sich Projekte vergleichen lassen.
Die Texte liefern Sie; im Konzept legen wir fest, welche Projekte auf die Startseite gehören und wie das Werkverzeichnis geordnet wird, etwa nach Jahr oder Bauaufgabe.
Große Bilddateien machen eine Website langsam. Fotos werden deshalb für das Internet verkleinert, und Pläne erscheinen als Vorschau mit einer Datei zum Öffnen, damit die Projektseiten auch unterwegs zügig laden.
Umfang und Pflege
Ein Werkverzeichnis wächst. Bei einer Website zum Einmalpreis mit bis zu zwölf Seiten pflegen Sie neue Projekte nach einer Einweisung selbst. Im Website-Abo „Web Business Plus“ sind bis zu 25 Unterseiten und ein monatliches Kontingent für Änderungen enthalten.
Sucht das Büro Mitarbeitende, kommt eine Karriereseite mit Bewerbungsformular dazu; eine englische Fassung hilft bei internationalen Projekten, die Übersetzung liefern Sie.
Häufige Fragen
Darf ich Fotos eines Projekts zeigen, die der Bauherr gemacht hat?
Nur mit einem Nutzungsrecht des Fotografen, hier also des Bauherrn, das die Veröffentlichung im Internet umfasst (§ 31 UrhG). Lassen Sie sich die Erlaubnis in Textform geben.
Wie viele Projekte gehören auf die Website?
So viele, wie Sie gut zeigen können. Lieber wenige Projekte mit guten Bildern und klarer Beschreibung als viele ohne Erläuterung.